Schlämmer wählen

gesehen im Kino, Montag, 24. Aug. 09
Meine Kritik: Naja, nochmal 8 Euro ist der Film nicht wert,
nice 2 see, aber keine zwei Mal.

Song mit Bushido ist nicht schlecht… ein kleines Highlight…
Gut ist auch die Szene mit Rüdgers… hätte ich dem Politiker nicht
zugetraut…

Kevinismus

Zitatsammlung Kevinismus

  • Mama, warum heiße ich so?
  • Wie schreibt man denn das?
  • Wenn du willst, dass der Name unserer Tochter wie ein Badreiniger klingt, bitte schön! Dann darfst du dich aber nicht wundern, wenn sie irgendwann anfängt Domestos zu trinken.
  • Mein Sohn sollte einen besonderen Namen haben, ebenso meine Tochter, sie heißen Lucién Constantin und Vic Madeleine Baier.“

Die vorliegende Zitatsammlung illustiert die sprachliche Auswirkung der Krankheit Kevinismus.

  • Schantall, ich kann nich komm, ich bin am Fleisch am anambraten“ (Mutter aus dem Sauerland, die von Ihrer Tochter gerufen wird)
  • Ah geh, Schadé, kimm amai her!“ (Mutter ruft den kleinen Shadé in München zu sich)
  • Scheiiiißen! Komm rein, Mittagessen!“ (Mutter ruft den kleinen Jason zu Tisch)
  • Üffes! Komm mal her!“ (Mutter ruft den kleinen Yves auf dem Spielplatz in Köln zu sich)
  • Ich heiße doch aber Frankoise!“ (Empörtes Kind in Ostdeutschland am ersten Schultag, nachdem der Lehrer seinen Namen fälschlicherweise „Françoise“ ausgesprochen hat)
  • Schaakeeeliiiine..komm !! Dat Essen wiard kalt !!“ (Mutter aus dem Ruhrpott – die ihr Kind zum Essen ruft.)
  • Schakke-line! Geh wech von die Regale, du Arsch!“ (Mutter aus dem Ruhrpott mit ihrem Kind im Supermarkt.)
  • Schantall! Bissu die Suppe am Kochen?“ (Die schon ziemlich selbständige Chantal kocht heute für ihre 3 Geschwister und ihre alleinerziehende Mutter Nicole, die vor 5 Jahren von ihrem Mann wegen seiner Fitnesstrainerin („dat drecklische Flittschen!“) verlassen wurde.)
  • Ssetrick, die Mutti geht nach Hause!“ (Mutter versucht den kleinen Cedrik auf dem Kinderspielplatz zum Mitgehen zu animieren)
  • Frau Schmitz, Frau Schmitz, darf Godzilla mit zum Spielplatz kommen?“ (Nachbarskinder zur kevinismusgeschädigten Mutter der 8-jährigen Graziella)
  • Mannevela, komm ma bei die Mutti bei!“ (Mutter aus dem Ruhrpott, die ihr Kind Manuela ruft)
  • Schrööm, hör auf, die Omma weh zu tun und mach se ma ei!“ (Der kleine Jérôme soll seine Großmutter nicht mehr schlagen und sich bei ihr entschuldigen)
  • Dschenniföör, gömm bei de Muddiiiiie“ (Mutter aus Köthen, die ihr Kind Jennifer auffordert, zu ihr zu kommen)
  • Mein Sohn Pascal spielt gern mit Jonpier und Benne Dick“ (im Brief einer Mutter an den neuen Lehrer in der Förderschule, es geht um die Kinder Jean-Pierre und Benedict)
  • Soraaaayaaa, hol dein Kind ausser Sonne! Des f’reckt!“ (Eine um die Gesundheit des Kindes besorgte Bekannte der jungen Mutter)
  • Jetz´ ckhimmsch´ aber her da, Ckhevin!“ (gehört in einem Tiroler Supermarkt, wo eine Mutter ihren herumlaufenden Sohn zu sich gerufen hat)
  • Kaschper! Kaaaschpeer! Mach dass’de neikommsch, uff da Schtelle!“ (Klein-Caspar aus Schwaben weigert sich, den Bolzplatz vor dem Haus zu verlassen und bringt hiermit seine Mutter auf die Palme.)
  • Schakkeline! Kräul owa vom Trottoa!“ (Kevinismus im Ösiland der frühen 90er.)
  • Schakkeline, hau nisch mit der Schüppe aufn Keffn, dör is do kein Fremder“ (Eine Mutter versucht ihre Tochter dazu zu bewegen, Kevin in Ruhe zu lassen.)
  • Schakkeline komma bei die Omma und mach dat Mäh mal ei! (Aufforderung der Grossmutter an Jaqueline, doch bitte mal das Schäfchen zu streicheln.
  • „Aschtritt, kommsch Du mal her!!!“ (die im Schwabenländle aufwachsende Astrid soll zu ihrer Mutter kommen)
  • „Schaien, höa wat die Mutta sacht!“ (Ich hab mich selbst erwischt)
  • „Schantall, geh nich bei die Assis!“ (Eine besorgte Mutter im Ruhrgebiet, die ihre Tochter davon abhalten möchte, mit sozial Auffälligen zu verkehren)
  • „Hohräschö, mache ma hinne, sonscht haste de Dür vorde Kopp!“ (Eine Mutter in Halle-Neustadt, welche den kleinen Horacio dazu animiert doch bitte etwas schneller aus der Straßenbahn auszusteigen.)
  • „Tschonnässän, komm wech von die Tomaten!“ (Eine Ruhrpott-Mutter versucht, Nachtschattengewächse vor dem Zugriff ihres Sohnes zu schützen.)
  • „Tschonnie, du de Gibbe aus dor Fresse!“ (Besorgte Mutter aus dem sächsischen Sprachraum, die ihren Sohn bittet, das Rauchen auf der Straße einzustellen.)
  • „Da Käääwinnn hod indn Sond gschisssn!“ (Aufgeregter, sonnengebrannter Wiener zu seiner Frau am Strand von Grado, die eben erfolgte Defäkation des gemeinsamen Sohnes Kevin (4) thematisierend.)
  • „Unserem Tschingis dut des derabeudische Reide arch gut.“ (Dass dem kleinen Dschingis das therapeutische Reiten gut tut, ist ja kein Wunder…)
  • „Kimmst do her, Dschingis, woann’s brav bist, kriegst aa a Eis!“ (Sonntags am späten Morgen in einer bayrischen Großstadt vor einer Eisdiele. Die stolzen Eltern haben das Normalgewicht längst hinter sich gelassen, sportlich-modisch-dezent gekleidet im Modell „Jan Ullrich an Fasching“. Beim kleinen Dschingis handelt sich’s um ein herziges blondes Lockenköpfchen…)
  • „Tizian, lass die Hundescheiße liegen!“ (Auch das Bildungsbürgertum ist bereits infiziert)

Mehr Details sind zu finden auf der Website von UnCyclopedia… ein Quell des täglichen Wahnsinns… einfach mal hinsurfen…

Daumen 3

Hier etwas Feedback aus meinem Umfeld:

1. also,das zweimalige röntgen finde ich unsinnig, denn dass am knochen nicht ist, das sah
man bestimmt schon auf den ersten röntgenbildern. übrigens werden die rö bilder auch
trotz schwellug gut, weil es ja um die knochen geht. falls es dort einen knöchernen
bandausriß gehabt hätte, hätte man das im ersten röntgen schon sehen können. eine
verletzung der weichteile sieht man einfach nicht im röntgen, höchstens indirekt über
eine fettposterzeichen, bla blub… erkennen oder im MRT und das ist erst einmal nicht
indiziert. bei verdacht auf bestimmte verletzungen z.b. kahnbeinfraktur kann man
spezielle zielaufnahmen machen, war aber bei dir ja nicht der fall ( gott sei dank) die
überweisung in die handchirugie war etwas übertrieben, finde ich, aber gut, wenn man was
nciht weiß besser an jemanden anderen weiterleiten. und selbst bei teilruptiren der
bänder und verletzung der kapsel wird nicht operiert. du hast für mich ein
hyperextesionstrauma oder eine art skidaumen und das wird wie auch geschehen und im
resultat sichtbar (siehe foto) mit einer volaren/palmaren unterarm-prelude-schiene mit
daumeneinschluß behandelt.. das hätte dir dein doc auch gleich hinbasteln können ohne
dass du gleich wieder im nächsten wartezimmer steckst. aber ende gut, alles gut. schön
hochlagern und kühlen und schonen  ;-) ganz viel gute besserung. das wird schon,
aber wird ein paar wochen dauern, bis es wieder ganz weg ist

2…. wie gewünscht, hier die Diagnose eines Hobby-Doc:
Kapselriss mit leichter Luxation – Stabilisierung 4 – 6 Wochen und Arnikasalbe, das andere
macht der Körper selbst! Auf Wunsch und gegen einen kleinen Aufpreis, renke ich Dir den
Daumen auch wieder ein, Ledergürtel zum festbeißen inkl., alternativ Kurzzeitnarkose
mittels Hämmerchen – was meinst Du? ;-)

Daumen 2

für alle Hobby-Docs, hier die ersten Bilder vom Montag, bevor ich in die Handchiru zu weiteren Bilder geschickt worden bin….

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Portolutscher

thanks 2 GK für die nachstehende Rechnung. Leider packe ich die mal nicht auf meinen Firmenblog, wäre schon arg frech, aber hier kann man(n)/frau mal in Ruhe nachrechnen, ob das stimmt… tk

.. für alle Portolutscher:

Wir zahlen 6,90 € Verpackungskosten im Inland. Davon müssen wir 19 % Mehrwertsteuer abführen:
Somit bleiben uns netto 5,59 €
DHL Porto 5,90 € (netto Preis, keine MwSt.-Abzug möglich, wie z.B. Briefmarken)
Umkarton je Größe ca. 0,20 €
Schutzfolie je Größe ca. 0,05 €
Paketaufkleber / Band 0,05 €
Gesamtbetrag 6,20 €

Unser Verlust je Paket mindestens 0,52 €.

Daumen 1

Daumen fast kaputt nach Radltour durchs Outback von Oberaudorf, wie der Name schon sagt: OberAU-dorf….
damit ich das nicht wiederholen muss :-)
steile Abfahrt, gerade in dem Augenblick, in dem ich absteigen und ABWÄRTS schieben wollte, bin ich in einen
Kuhtritt reingefahren und habe mit samt dem Bike einen entspannten Saldo geschlagen. Bingo: und das gesamte
Gewicht mit dem linken Daumen leicht federnd abgefangen. Mehr war nicht…. achja, dann mit der rechten Hand
bremsend, und unterstützend mit der linken, allerdings nur mit 4 Finger, fast 2 Stunden – gefühlte 12 Stunden –
wieder zurück nach Oberaudorf… Die Vibrationen waren nicht besonders prickelnd für den Daumen!!!

vier CTs später, 2 Std. warten beim Lieblingsdok in
Erlangen plus 2 Stunden HandChiroUniKlinik… und
das kommt bei raus!

So tickt Amerika – und sonst…

§§
In Cupertino, Kalifornien ist es illegal, gut hörbar rückwärts im Hexadezimalsystem zu zählen.

Wer in Denver, Colorado seinen Staubsauger an die Nachbarn verleiht, verstößt gegen das Gesetz.

Es ist verboten, in Jonesboro, Georgia die Worte ‚Oh, Boy‘ auszusprechen.

Ein Gesetz verbietet es den Friseuren in Georgia, ihre Preise auszuhängen.

In Brockton, Massachusetts müssen die Bürger eine Lizenz beantragen, um eine Schneiderei betreten zu dürfen.

In Georgia ist es ungesetzlich, einem Gottesdienst ohne ein geladenes Gewehr beizuwohnen.

Im Abschnitt 363 der Stadtverordnung von Harthahome City, Oklahoma wird es für illegal erklärt, eine hypnotisierte Person in einem Schaufenster abzustellen.

Ein Gesetz in Chicago verbietet es, während eines Brandes zu essen.

In den Straßen von Ashville, North Carolina, ist das Niesen verboten worden.

Das Lesen von Büchern oder Zeitungen in den Straßen ist in Southbridge, Massachusetts nach 20.00 Uhr verboten.

In Massachusetts ist es ungesetzlich, an einem Sonntag Windeln auszuliefern.

Ein Gesetz in Fort Madison, Iowa legt fest, daß die Feuerwehr erst 15 Minuten die Brandbekämpfung üben muß, bevor sie zu einen Einsatz ausrücken darf.

Im Jahre 1659 wurde in Massachusetts Weihnachten als ungesetzlich erklärt.

Ein Gesetz in Massachusetts verbietet es Trauernden, während der Totenwache mehr als drei Sandwiches zu essen.

In Baltimore, Maryland ist es verboten, Waschbecken zu säubern, egal wie dreckig sie auch sind. Ebenso ist das werfen von Heuballen aus dem zweiten Stock eines Gebäudes untersagt.

Eine alte Verordnung des Staates Massachusetts erklärt alle Spitzbärte als illegal, es sei denn, der Träger bezahlt eine Gebühr für das Privileg, einen tragen zu dürfen.

In Racine, Wisconsin ist es illegal, einen schlafenden Feuerwehrmann aufzuwecken.

Ein Gesetz des Staates New Hampshire verbietet es, in einem Cafe, einer Kneipe oder in einem Restaurant im Takte der Musik mit den Kopf zu nicken, mit den Füßen zu klopfen oder der Musik sonstwie Aufmerksamkeit zu widmen.

In Las Vegas ist es verboten, Zahnprothesen zu verpfänden.

In Borger, Texas dürfen folgende Dinge nicht geworfen werden: Konfetti, Gummibälle, Feuerwerkskörper, Staubwedel und Peitschen. Sylvester muß schön langweilig sein.

Ein Gesetz in Portsmouth, Ohio stellt Baseballspieler auf die selbe Stufe wie Stadtstreicher, Diebe und andere zwielichtige Gestalten.

In Greene, NY ist es verboten, auf den Straßen rückwärts zu laufen und Erdnüsse zu essen, wenn ein Konzert stattfindet.

Keiner Person ist es auf dem Flughafengelände in Upperville, Virginia erlaubt, auf einem Stuhl sitzend die Sonntagszeitung zu lesen, während ein Gottesdienst stattfindet.

Die Gesetze verbieten es den Friseuren in Omaha, Nebraska, einem Mann die Brust zu rasieren.

In Newport (Rhode Island) darf nach Sonnenuntergang keine Pfeife mehr geraucht werden.

In Fitchburg, Massachusetts dürfen sich Friseure keinen Kamm hinter dem Ohr tragen.

Nach einer Verordnung in Texas dürfen nur solche Personen barfuß gehen, welche vorher eine besondere Erlaubnis für 5 Dollar gekauft haben.

Eine Verordnung in Blyte bestimmt, das eine Person mindestens zwei Rinder besitzen muß, bevor sie in aller Öffentlichkeit Cowboystiefel tragen darf.

In Clarendon, Texas ist es verboten, in einem öffentlichen Gebäude mit einem Feder-Staubwedel abzustauben.

In Lexington, Kentucky ist es illegal, Eiscremehörnchen in der Hosentasche zu transportieren.

In Pennsylvania ist es verboten, während einer Hochzeit einen Revolver oder eine Kanone zu entladen.

Es ist Piloten verboten, weiblichen Flugschülerinnen mit einem Staubwedel unter dem Kinn zu streicheln, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. So eine Regel in Columbia, Pennsylvania

In der Stadt Province, Rhode Island ist es verboten, an einem Sonntag Zahnbürste und Zahnpasta an den selben Kunden zu verkaufen.

Eine Person, die ein Duell verweigert hat, einen ‚Feigling‘ zu nennen, ist in Tennessee gesetzlich untersagt.

Ein texanisches Gesetz verbietet den Besitz von Kombizangen.

In Nicholas County, West Virginia ist es Pfarrern gesetzlich untersagt, von der Kanzel aus Witze zu erzählen.

In Vermont wird durch Gesetz verboten, was wahrscheinlich eh kein Mensch schaffen dürfte: Unter Wasser zu pfeifen.

Es ist illegal, den Namen des Staates Arkansas falsch auszusprechen.

Ein Gesetz des Staates Iowa verbietet es jeden Etablisment, für ein Konzert eines einarmigen Pianisten Eintritt zu kassieren.

In China dürfen ertrinkende Menschen nicht gerettet werden, da nicht in ihrem Schicksal eingegriffen werden darf.

In Kanada kann ein Restaurant- oder Hotelbesitzer inhaftiert werden, wenn er keine Unterkünfte für berittene Gäste vorweisen kann.

Ein Gesetz im altertümlichen Ägypten besagte, dass einem Arzt beide Hände abgehackt werden müssten, wenn ein Patient während einer Operation stirbt.

Auf Hawaii ist es verboten, sich einen Penny in das Ohr zu stecken.

In New York ist es vorboten, jemanden nur zum Spaß einen Ball gegen den Kopf zu werfen.

In der Schweiz herrscht an hohen Feiertagen, wie Weihnachten, Ostern, Bettag etc. ein Tanzverbot, das Tanzverbot an den jeweiligen Vorabenden wurde unterdessen aufgehoben.

1647 wurde in England Weihnachten gesetzlich abgeschafft.

Menschen, welche dermaßen krank, verstümmelt, mutiert oder deformiert sind, dass sie als ‚unansehliche oder ekeleregende Objekte‘ bezeichnet werden können, dürfen in Chicago nicht ihre Wohnung verlassen.
[Ähnliche behindertenfeindlichen Gesetze wurden auch in anderen Städten erlassen]

In der französischen Stadt Anibes ist es illegal, Polizisten oder Polizeifahrzeuge auf Fotos zu bannen. Dieses Gesetz gilt auch, wenn sie sich nur im Bildhintergrund befinden.

In Florida wird man bestraft, wenn man an einem Donnerstag nach 18 Uhr in aller Öffentlichkeit einen Pfurz entweichen läßt.

Den städtischen Angestellten der texanischen Kleinstadt Argyle (2300 Ew.) war es verboten, während der Arbeitszeiten zu tratschen und zu lästern. Erst im Jahr 2000 wurde diese Verordnung aufgehoben.

1785 erließ der französische König Ludwig XVI ein Dekret, welches festlegte, dass innerhalb der Grenzen seines Reiches die Länge eines Taschentuches gleich seiner Breite zu sein habe. Bewirkt hat diesen Erlass seine Gemahlin Marie Antoinette, die Anstoß an der Vielzahl verschiedenförmiger Taschentücher genommen hatte.

Wer im altertümlichen Irland einen Haselstrauch oder einen Apfelbaum fällte, wurde mit dem Tode bestraft. Diese Gewächse galten als heilig.

In Los Angeles/Kalifornien sind aufwändige, farbenprächtige Anzüge (zoot suits) gesetzlich verboten.
[Dieses Gesetz wurde in den 40er Jahren erlassen. Aufgrund der amerikanischen Kriegsanstrengungen waren gute Textilstoffe rar und Kleidungsstücke, für die mehr Textilien als unbedingt nötig verarbeitet wurden, galten als unpatriotisch. Solche Kleidungsstücke wurden hauptsächlich von Mexikanern und Bürgern spanischer Abstammung getragen, was einige Jugendliche zum Anlass nahmen, diese Bevölkerungsgruppe tüchtig aufzumischen (zoot suit riots). Dieses Gesetz war ein Versuch der Stadt LA, solche Aufstände zu unterdrücken.]

In South Dakota ist es gesetzlich verboten, in einer Käserei einzuschlafen.

Im September 2000 hat die Gemeinde Le Lavandou an der Cote d’Azur ihren Bewohnern kurzerhand das Sterben verboten. Grund für diese Verordnung war die Überfüllung des lokalen Totenackers – sterben darf nur noch, wer einen bereits reservierten Platz auf dem Friedhof vorweisen kann.
«Es ist ein absurdes Gesetz, das wegen einer absurden Situation erlassen wurde», so der Bürgermeister der Gemeinde.
[Auf Veranlassung von Umweltschützern wurde es der Gemeinde per Gerichtsbeschluß verboten, einen neuen Friedhof in Meeresnähe anzulegen. Als Alternativstandort wurde ein Steinbruch vorgeschlagen – was wiederum den Bürgermeister aufregte. Nachdem bereits 19 Leichen «zwischengelagert» werden mussten, wurde die Verordnung erlassen, die das Sterben verbot.]

Nach einem 1997 verabschiedeten Gesetz müssen in Minnesota alle offiziellen Landmarken, die den Begriff ‚Squaw‘ enthalten, umgehend umbenannt werden.[Dieses geschah, nachdem zwei Studenten herausgefunden haben, dass das Wort ‚Squaw‘ in der Sprache der Ojibwa-Indianer ‚Vagina‘ bedeutet und der Bundesstaat Minnesota sich anschließend dazu entschloß, keine ‚pornographischen‘ Landmarken zu ’sponsoren‘.]

In der Stadt Champaign in Illinois ist es gesetzlich verboten, in den geöffneten Mund seines Nachbarn zu urinieren.

In Pensacola/Florida ist es strafbar, weniger als 10 Dollar bei sich zu führen.

Der Senat des Staates North Carolina verabschiedete 2001 ein Gesetz, welches verbietet, in Gegenwart einer Leiche zu fluchen.

In der amerikanischen Stadt Fairfax (nahe Washington) darf nur in Schlafzimmern geschlafen werden. Das Übernachten in anderen Räumen ist gesetzlich verboten.

[Dieses Gesetz wurde 2001 eingeführt, um.]

Im Kreis Montgomery im US-Bundesstaat Maryland kann seit Ende 2001 der Zug an einer Zigarette in der eigenen Wohnung mit einer Strafe von 750 Dollar geahndet werden.

[Die Strafe wird fällig, wenn der Zigarettenrauch durch Türen, Fenster, Entlüftungsschlitze oder Wandritzen in die Nase des Nachbarn wabert.]

Laut Verfassung ist der Gouverneur des Staates Texas verpflichtet, die Grenzen seines Staates gegen das feindliche Eindringen von Indianern und anderen räuberischen Banden zu sichern.

[Bei einer Volksabstimmung stimmten die Texaner 2001 dafür, den entsprechenden Paragrafen aus der mehr als 100 Jahre alten Verfassung zu streichen.]

In Großbritannien ist es verboten, eine Briefmarke, die den König oder die Königin zeigt, kopfüber aufzukleben. Dies würde als Verrat geahndet werden.[Das erklärt, warum keiner meiner Briefe, auf denen ich die Queen-Marke mit Schnurrbärten verschönert oder das Queen-Konterfei auf der Marke mit kleine Zeichnungen wie ‚Frau in Domina-Kostüm‘ oder ‚Frau in Hündchen-Stellung‘ ergänzt habe, jemals sein Ziel erreicht hat…]

Als Verräter kann auch hingerichtet werden, wer in Großbritannien eine Münze verunstaltet.

In Nogales/Arizona ist es verboten, in der Öffentlichkeit Hosenträger zu tragen.

In Victoria/Australien ist es nur staatlich lizensierten Elektrikern erlaubt, eine Glühbirne zu wechseln.

Jeder, der in der Bibliothek der britischen Stadt Widnes in Cheshire einschläft, muß zur Strafe £5 entrichten.

Ende 2001 schlug ein Ratsmitglied aus Cleveland, Ohio vor, die bei Jugendlichen beliebten tiefhängenden ‚Halbmast-Hosen‘ gesetzlich verbieten zu lassen. Träger solcher Hosen sollten mit einer spürbaren Geldstrafe bestraft werden.

In Montgomery/Alabama ist es verboten, einen Regenschirm auf offener Straße aufzuspannen.[Dieses Gesetz sollte ursprünglich verhindern, dass Pferde sich erschrecken und scheuen.]

In der Olympiastadt Salt Lake City in Utah ist es verboten, mit einer in einer Papiertüte verstauten Violine auf die Straße zu gehen.

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist nach Berichten der Zeitung ‚San Francisco Chronicle‘ ein Gesetz geplant, welches es jungen Kaliforniern unter 21 verbietet, Sonnenstudios aufzusuchen. Betreiber von Sonnenstudios sollen für jeden illegal gebräunten Jugendlichen mit 2500 Dollar zur Kasse gebeten werden.[Durch dieses Gesetz sollen junge Menschen gegen mögliche Schäden durch ultraviolette Strahlung geschützt werden. In Frankreich ist bereits Jugendlichen unter 18 die Benutzung von Sonnenstudios untersagt.]

So tickt Amerika – Haus & Hof

Garten & Hof

§§
Es ist in York, Pennsylvania verboten, sich hinzusetzen, wenn man seinen Rasen mit einem Schlauch wässert.

In Holyoke, Massachusetts gibt es ein Gesetz, welches das Wässern eines Rasens während eines Regenschauers unter Strafe stellt.

Auch in der kanadischen Provinz Nova Scotia ist es verboten, seinen Rasen während eines Regenschauers zu wässern.