
Lombok, Indonesien
Auch hier eine Mail als kleiner Selbst-Reminder. Die Mail ist von Mitte Januar von einer sehr sehr netten Tauchgefährtin, mit der ich ein paar Mal schon gemeinsam ins Rote Meer gehüpft bin, die ich die Tage auf einer Messe getroffen habe (wie eigentlich jedes Jahr zur gleichen Zeit) und die mir diesen Tipp geschrieben hat. Thanks 2 MR!, ich werde schau´n was machbar ist… tk
So, nun aber ein paar Infos zu Lombok/Indonesien (liegt direkt neben Bali):
Wir sind auf einer kleinen Insel vor Lombok – Gili Trawangan. War früher mal eine typische Backpacker-Insel, was auch heute noch der Hauptanteil der (jungen und jung-gebliebenen) Besucher ist. Inzwischen gibt es aber auch Hotels dort, alles in allem ist’s dort aber immer noch seeeehr easy und relaxed. Einmal die Woche ist un unterschiedlichen Clubs entlang der ‚Hauptstrasse’Party angesagt und das geht dann bis der Muezin morgens ruft (muß so gegen 5 Uhr sein). Autos gibt es nicht, nur Pferdewagen und Fahrräder.
Lang ist halt die Anreise: Frankfurt-Sinapur, ½ Tag Aufenthalt dort, dann weiter direkt nach Lombok, dort dann ca. 1 Stunde mit dem Auto/Minibus zum Hafen und mit dem Boot in einer halben Stunde rüber nach Trawangan.
Ist halt alles sehr einfach und ‚ursprünglich’, aber wir sind jetzt nicht so sehr die ‚Luxus-Urlauber. In diesem Jahr haben wir uns aber dennoch den Luxus gegönnt, im ersten Hotel am Platz einzubuchen. Letztes Jahr hatten wir eine Bungalow mit Klimaanlage (wegen Carstens Foto-Ausrüstung) direkt hinter der Tauch-Basis. Das waren dann EUR 12,- pro Nacht (nicht pro Person!!!!) incl. Frühstück. Das war aber seeehr einfach und das Frühstück war eine kleine ‚Katastrophe’ – speziell für den Viel-Esser Carsten. Deshalb nun Villa Ombak.
Boot fährt direkt vor der Basis ab (was aber schon mal zu zeitlichen Verschiebungen kommen kann) Egal, dann hockt man halt noch ein bisschen am Strand rum.
Toller Badestrand ist nicht überall auf der Insel, also kein typischer Strandurlaub.
Wenig Großfisch, aber man weiß ja nie, was so vorbei kommt. Du weißt ja, auf den Malediven haten wir vor ein paar Jahren mal den über 4m großen Tigerhai. Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, dass man die dort treffen kann, hätte ich nur geschmunzelt…
Dafür gibt es jede Menge Kleinkram und zwar richtig interessanten Kleinkram und man hat viel Zeit zum Suchen, Finden und Beobachten. Unsere Tauchgruppe bestand immer aus 3 Personen – Carsten und ich und unser Guide. 10er-TG-Paket liegt inzwischen bei ca. EUR 200,- Nitrox kostet (leider) extra.
Hier nun die Links:
Tauchbasis: http://dreamdivers.com
Hotel: http://www.hotelombak.com
Charter-Schiff für TG’s z.B. vor Bali http://www.seahunter-adventures.com
Gebucht haben wir zusammen mit 3 anderen (2 Urlaubsbekannte von den Malediven und eine Bekannte von den beiden) 2 Wochen Ende Mai über Schöner Tauchen, damit ich das mit den Transfers nicht alles selbst regeln muss – http://www.schoener-tauchen.de
noch ein Link nach Lombok…
http://www.reisefieber.net/lombok/lombok_gili.html
Helengeli, Nord-Male
Auszug aus einer Mail von SR, von heute, als kleiner Reminder an mich selbst und meinen langjährigen Tauchbuddy JR, der dies hoffentlich liest und mal wieder an mich denkt!!!
…Kategorie Tauchen: Spielst du mit dem Gedanken auf die Malis zu fliegen oder warst Du dort? Bei ersterer Idee würden wir empfehlen: Achte auf ein Resort am Rande eines Atolls – da ist der Fischreichtum deutlich höher. Was wir empfehlen können ist Veligandu im Rasdu-Atoll. Kleines Atoll, tolle Tauchplätze mit Chance auf Blauwasser-Hammerhaie. Die Insel hatte auch vor einigen Jahren ein gutes Resort mit nettter Tauchbasis und gutem Essen. Vom Tauchen her war auch Helengeli (Nord-Male) nicht schlecht (mit Shark-Instuctor und ganz tollem Hausriff) allerdings war dort das Essen grauenhaft. Und zuguterletzt waren wir zur Regenzeit auf Vilamendhoo (südliches Ari-Atoll) – da war zu unserer Zeit die Sicht unter Wasser, naja vorhanden aber eher besch…, wir hatten auf Mantas gehofft, die aber ausblieben. Stattdessen gab es ein paar recht anspruchsvolle Stömungstauchgänge. Das Resort war ok.
gut verankert…
Ich stelle fest, dass der Camino eine gut verankerte, gut organisierte Sache ist. Nur ich, der ihn zum ersten Mal geht, erlebt ständig das Neue, Erstaunliche; auch vielleicht auf den ersten Blick negatives, das der Veränderung bedarf.
Ich bin gespannt, wie ich den zweiten Camino empfinde, wenn ich ihn 2009 gehen darf/kann/sollte.
in Wirklichkeit
In Wirklichkeit möchte ich all das festhalten, was im Inneren getragen wird: diesen tiefen und geheimnisvollen Frieden, den ich zu glauben spüre, der hier alles und jeden zu durchdringen versucht, den mir dieser Camino offenbar schenkt. Ein Friede, in den die Geduld eingewoben ist, die das tägliche Unterwegssein lehrt und die Hoffnung, in Santiago anzukommen. Geduld und Hoffnung, laß ich mal irgendwo, lassen alle Mühe und Schwierigkeiten ertragen. Die Hoffnung in Santiago anzukommen war immer da, unauslöschlich. Die Gewissheit die Stadt zu erreichen war immer da und ab und an gab es Zweifel, aber nie Aufgabe oder Resignation.
Bewusst sein…
Nach und nach finde ich mich damit ab, dass es einen Kampf, eine Schlacht zu schlagen gibt: einen wirklichen und echten Weg zu gehen. Dieser Fussmarsch, all das, was in meinem Inneren geschieht, reisst mich gewaltsam aus einem Delirium: Ich muss gehen, ich bin noch nicht angekommen; das ist eine notwendige Anstrengung, die ich akzeptieren und auf mich nehmen muss.
Sinn… verdient
Mir kommt in den Sinn, dass ich das, was ich hier erlebe, nicht verdient habe. Aber was erlebe ich hier eigentlich? Hier auf steinigen Pfaden und staubigen Wegen, mal ziemlich nahe an lauten Strassen voller Autos?
der Camino entscheidet
…es hat mal jemand die geplanten Etappten aufgezählt, daraufhin hat ein anderer am Tisch gesagt: „Du denkst, dass du den Camino machst, aber in Wirklichkeit macht er dich. Der Camino entscheidet!“
An meiner Art zu wandern ist etwas falsch, vielleicht liegt es an einem Gefühl, mit mir selbst im Wettstreit zu liegen, dem Bedürfnis, mich zu beeilen, dem Anspruch, die zurückzulegende Strecke schnell hinter mich zu bringen. Ich weiss nicht, woran das liegt: vielleicht an der Gewohnheit, Pflichten schnell zu erledigen; oder an dem Bedürfnis nach Resultaten. Dabei fühlt man sich in jedem Augenblick wieder auf sein wirkliches Maß zurechtgestutzt: in seinen Ansprüchen und Möglichkeiten, in dem, was man wirklich ist, in der Aufassung vom Pilgerdasein, das auch aus dem Weg und nicht nur aus der Ankunft besteht und deshalb viel reicher und schöner ist, als man es sich vor dem Aufbruch vorstellen kann.
Man sollte sich einfach dem Rythmus hingeben und keinen sportlichen Ehrgeiz übertriebenermaßen an den Tag legen. Gut, den Tag zu planen und duchzuhalten ist quasi sportlicher Ehrgeiz, aber darüberhinaus sollte man auf sein Inneres hören was es sagt und entsprechend Pausen einlegen, bevor einem die Socken qualmen.
Es ist seltsam, aber es ist so: Jeden Morgen hat man in seinem Inneren den unwiderstehlichen Wunsch, weiterzugehen, koste es, was es wolle. Egal wie das Wetter ist, egal ob es regnet oder kalt ist. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung, sagte mal Louis Trenker. Man vergisst, wie beschwerlich der vorherige Tag war, man ist vollkommen gepackt, die Schuhe geschnürt, ein „Buon Camino“ in die Runde, leise aber bestimmend, und schon entzündet sich das Feuer des Camino.
Der Weg ist ein Dorf…
Ich treffe auf unserer Branchenmesse in Düsseldorf Horst aus der Nähe von Frankfurt. Er arbeitet bei Holger in der Agentur, mit dem ich schon zwei Mal beim Tauchen war. Schnell haben wir festgestellt die gleichen Leute gesehen, gesprochen zu haben, u.a. Rita aus Konstanz, die vom Bodensee aus bis nach Finesterre gewandert ist, eine schmächtig schmale weisshaarige Frau von Anfang 60. Unglaublich, Horst muss ca. 1 oder zwei Tage hinter mir gewesen sein. Hat Santiago erreicht an dem Sonntag, an dem ich mich von German verabschiedet habe und in Richtung Finesterre aufgebrochen bin. Die Welt ist ein Dorf und man begegnet sich immer wieder. Ein schönes Erlebnis, wahrlich ein schönes Erlebnis.
Neujahrswünsche 2009
Das neue Jahr hat grad begonnen, so mancher Vorsatz ist zerronnen. Die schreitet fort, es gibt kein zurück, ich wünsche Gesundheit u. recht viel Glück!! Kerstin
Dankeschön! Dir auch alles gute für 2009. Bastian
.. :-) Happy New Year – Glück & Gesundheit für 2009 :-) wünschen Diana & Alexander
Hi thomas danke für deine sms wünsche ich dir auch :) bis montag Lg Fabienne
Grüß Dich Thomas! Hoffe Du hast das neue Jahr gesund & munter begonnen & es läuft alles nach – DEINEM – „Plan“!! Sehen wir uns während der PSI mal? Fliegst du hoch? Ich fahre! Freu mich, wenn ein bisschen Zeit zum Quatschen bleibt! Bis dann, wenn’s denn klappt, halt die Ohren steif & mach’s gut! LG, andi